Referenzen

Praxis Dr. med. Christine Gschwend

Frau Dr. Gschwend, seit wann haben Sie x.isynet im Einsatz?

Dr. Gschwend: Ich habe mich 2010 mit meiner hausärztlichen Praxis niedergelassen und setze von Anfang an x.isynet ein.

Wie sind Sie auf x.isynet aufmerksam geworden?

Ich habe mir verschiedene Anbieter in die Praxis geholt und geschaut, wer für mich in Frage kommt. Auf den Punkt gebracht kann ich sagen: Bei x.isynet ist das Preis-Leistungs-Verhältnis völlig in Ordnung.
Ich habe die Software schon vorher kennengelernt. Mir gefielen die Oberfläche und die Programmstruktur. Auch mit zwei anderen Systemen habe ich vor meiner Niederlassung gearbeitet. Darunter war eines, das im Vergleich zu x.isynet das Arbeiten in der Karteikarte etwas besser umsetzt. Aber das ist auch alles – und dafür ist es ungleich teurer. Wenn ich die Verpackung öffne, möchte ich ein gutes Produkt. Wie die Verpackung aussieht, ist für mich unwichtig. Und x.isynet ist eine gute Praxissoftware.

Haben Sie besondere Anforderungen an Ihre Praxissoftware?

Wenn ich das einmal so sagen darf: Ich bin eine Art Computer-Freak und interessiere mich sehr für moderne Technik. Daher nutze ich beispielsweise auch das Spracherkennungsprogramm von medatixx, x.voice, seit knapp zwei Jahren. Das war am Anfang nicht ganz einfach. Aber insgesamt bin ich mit medatixx unheimlich zufrieden, auch wenn der Weg manchmal etwas beschwerlich ist.

Wieso? Welche Schwierigkeiten gab es denn?

Manchmal bin ich ungeduldig und hätte am liebsten, dass alles sofort so läuft, wie ich es möchte. Deshalb ist es mit neuen Sachen etwas hakelig gewesen. Ich bin aber sicher, dass es ein grundsätzliches Problem ist, wenn man eine neue Software installiert. Wenn die medatixx-Mitarbeiter gehobelt haben, dann hat es immer ein gutes Ergebnis gegeben. Die medatixx-Mitarbeiter bleiben an den Problemlösungen dran. Irgendein Ansprechpartner hilft mir immer und findet eine Lösung.

Über dieses Lob wird sich das Team der medatixx-Niederlassung Nord sicher freuen. Gibt es nur eitel Sonnenschein?

Es gab ein paar Anfangsschwierigkeiten. Früher war die Erreichbarkeit der Hotline nicht ganz so optimal. Aber da hat medatixx sehr viel geändert und schon seit zwei oder drei Jahren ist die x.isynet-Hotline ausgesprochen gut erreichbar. Die Mitarbeiter dort sind auch ausgesprochen nett. Sie helfen immer, und sie sagen ehrlich, wenn sie einmal an ihre Grenzen kommen. Das gefällt mir.
Was ich toll finden würde, wäre, wenn medatixx sich mehr in die Hausarztverträge reinhängen würde. Die machen das schon sehr gut und setzen auch viele Verträge um, wie Techniker oder IKK Classic. Aber es gibt auch kleinere Verträge, die nicht im Hausarztmodul realisiert wurden. Zum 01.01.2016 wird AOK als eigenständiger Vertrag angeboten. Ich wünsche mir sehr, dass der Vertrag im Hausarztmodul angeboten wird. Am liebsten schon mit Beginn der Einschreibung für Patienten. Man kann einschreibungsfähige Patienten in x.isynet sehr schön an einer Gelbfärbung in der eKarteikarte sehen.
Ich weiß nicht, ob die anderen Hausärzte das auch so sehen, manche sind ja noch zurückhaltend. Ich bin schnell dabei gewesen bei den Hausarztverträgen, schon 2011 mit dem Technikervertrag. Im Nachhinein weiß ich nicht, ob ich die Neuniederlassung ohne die Hausarztverträge geschafft hätte. Leider werden wir Hausärzte in der KV nicht genügend vertreten. Daher wünsche ich mir von meiner Softwarefirma heiß und innig, dass sie die HzV-Verträge möglichst schnell umsetzt und sich auch an kleinere Verträge wagt.

Kommen wir zur Software. Welche Funktionen in x.isynet gefallen Ihnen besonders gut?

Die Parameterstatistik Expert ist eine tolle Möglichkeit, nachträglich Einzelpunkte abzufragen. Beispielsweise kann ich ermitteln, wo die Eingangsziffern beim Hausarztvertrag der AOK fehlen. Die Abfrage erstelle ich selbst und kennzeichne in der elektronischen Karteikarte die Patienten, die am Vertrag teilnehmen. Man muss sich ein wenig hineinarbeiten, um die Abfragen differenziert und zielorientiert anzulegen. Diese Arbeit lohnt sich auf jeden Fall, denn so kann ich mir einen Überblick zu offenen Untersuchungen oder nicht eingetragenen Ziffern verschaffen.
Ich nutze die Makrofunktion sehr gerne. Das ist ein wirklich schönes Tool von x.isynet. Man kann darüber die Anamnese oder eine Abfolge bestimmter Fragen anlegen. Zum Beispiel habe ich das für Diabetes II-Patienten eingerichtet. Die dazugehörigen Abfragen kommen automatisch und ich kann direkt eintragen, anschließend werden die Ziffer und dann die Diagnose eingetragen. Es ist genau so, wie man es möchte. Da bin ich erst am Anfang der Möglichkeiten und glaube, dass es eine sehr interessante Sache ist. Ich muss sagen, damit werden die Arbeitsabläufe um ein Vielfaches erleichtert. x.isynet bietet außerdem noch viele individuelle Konfigurationsmöglichkeiten.

Welche nutzen Sie beispielsweise?

Man kann die gesamte Oberfläche anwenderadaptiert verändern oder die Funktionstasten nach Belieben einrichten. Das nutze ich.
Überhaupt kann man in x.isynet so gut wie alles über die elektronische Karteikarte erledigen. Selbst ein Infoblatt über Würmer kann ich darüber ausdrucken.
Man muss die Säge natürlich auch schärfen, sonst ist sie stumpf. Dafür braucht man Zeit und das ist eine Frage der Organisation. Ich nutze sicher längst nicht alle Möglichkeiten in x.isynet. Aber ich nehme mir ab und zu die Zeit, um neue Funktionen zu entdecken. Dabei unterstützt mich mein medatixx-Betreuer. Über diesen habe ich zum Beispiel kürzlich eine Schulung besucht, die ihr Geld wirklich wert war.

Was war das für eine Schulung?

Es ging um die Möglichkeiten, eine Hinweisleiste zu nutzen. Darauf kann ich bei jedem Patienten sehen, welche Untersuchungen fällig sind oder wo Ziffern fehlen. Neben x.isynet selbst liefert die Parameterstatistik Expert dazu Basisdaten, zum Beispiel offener Check-up, offenes Hautkrebsscreening, offene Koloskopieaufklärung und so weiter.

Was bringt denn die Hinweisleiste konkret in einem solchen Fall?

Wir leisten beispielsweise, gestatten Sie mir das Eigenlob, eine hervorragende Arbeit zur Koloskopieaufklärung und haben von fast allen Patienten die Befunde – nur die Ziffer dazu ist leider sehr selten eingetragen. Das vergessen meine Mitarbeiterinnen und ich sehr oft. Dank der Hinweisleiste sehe ich auf den ersten Blick, dass zum Beispiel diese Ziffer noch nie eingetragen wurde.
Es gibt auch richtig schöne große Symbole, wie ein grünes Kreuz für Gesundheitsuntersuchung. Wir waren über drei Monate personell stark unterbesetzt, drei Mitarbeiter fehlten. An den Zahlen war dieser Engpass nicht zu sehen. Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass das an der Hinweisleiste liegt. Wir bekommen darüber Hinweise auf offene Gesundheitsuntersuchungen und anstehende Präventionsmaßnahmen. Darin sind wir sehr akribisch und die Patienten profitieren davon, dass wir gezielt darauf achten können, welche Präventionsmaßnahmen dran sind. Ziffern können nicht mehr so leicht vergessen werden. Eigentlich ist das durch die Leiste sogar überhaupt nicht mehr möglich.

Nutzen Sie Impf-doc?

Ja, das ist ein Zusatzprogramm von einem anderen Anbieter, das in x.isynet integriert ist. Es ist anfangs viel Arbeit, von den Patienten die Impfungen zu bekommen. Hat man die Vorarbeiten geleistet, rechnet Impf-Doc selbstständig die Termine aus. In x.isynet erhalte ich eine Meldung, ob Auffrischungsimpfungen benötigt werden. Anfangs habe ich mich ein wenig geärgert und mich gefragt, warum ich denn jetzt etwas Bestimmtes impfen soll. Doch man ist nicht auf die Programmvorschläge festgelegt. Es sind patientenindividuelle Impfplanungen möglich, die ich mit der sehr guten Unterstützung von medatixx umgesetzt habe.
Insgesamt kann ich mich auf das Programm sehr gut verlassen. Es sind die neuesten Regeln eingepflegt und manchmal kann ich von Impf-doc sogar noch etwas lernen.

Klappt es auch mit der Impfstoffplanung?

Na ja, die virtuellen Impfstofflager in Impf-doc und im Kühlschrank können übereinstimmen – wenn man es hinbekommt. Es ist entscheidend, dass man direkt nach einer Impfung den Impfstoff im Programm austrägt und nicht nur dem Kühlschrank entnimmt. Anfangs hatten wir ein wenig Schwierigkeiten, aber jetzt klappt es. Es braucht einfach Zeit, sich an neue Abläufe zu gewöhnen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Service der medatixx-Niederlassung Nord?

Mein Betreuer bei der medatixx-Niederlassung Nord ist einfach spitze. Er löst Probleme in fünf Minuten, wo andere vermutlich kapitulieren würden. Das ist wirklich beeindruckend. An ihn kann ich mich immer wenden. Ich glaube, er hat nur selten frei, ist fast immer erreichbar, steht mir mit Rat und Tat zur Seite, das auch noch nach 18 Uhr und er ist bei Bedarf direkt vor Ort. Das Team der medatixx-Niederlassung Nord ist insgesamt sehr zuverlässig und es ist immer jemand da, der einem hilft.

Können Sie x.isynet und medatixx empfehlen?

Absolut. Es gab Krisen, die sind alle wirklich, wirklich gut überstanden – inklusive meiner eigenen Krise wegen der Niederlassung. Der Service ist richtig gut und ich habe immer einen Ansprechpartner. Mit der medatixx-Niederlassung Nord habe ich einen Partner, der auch meine manchmal ausgefallenen IT-Wünsche erfüllt.
Die Software x.isynet bietet sehr viele individuelle Konfigurationsmöglichkeiten, mit denen sich der Arbeitsalltag erleichtern lässt. Und die Hinweisleiste sorgt selbst bei personellem Notstand für konstante Einnahmen.

Frau Dr. Gschwend, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Monika Nolte, freie Journalistin.

Dr. Christine Gschwend äußert sich zu ihren Erfahrungen mit x.voice powered by Nuance:

"Als ein von Technik faszinierter Mensch setze ich das Spracherkennungsprogramm x.voice ein. Es ist weit mehr, als eine reine Diktatsoftware. Man hat mit x.voice tolle Möglichkeiten und kann es in den unterschiedlichsten Gebieten nutzen. Beispielsweise spreche ich die Wörter 'Klick Erkältung' und es wird eine vorher von mir definierte Abfolge von Arbeitsschritten gestartet – beispielsweise Abfragen, wie lange der Patient erkältet ist, wie der Status von Lunge oder Rachenraum aussieht und so weiter. Stelle ich etwas fest, trage ich es nach, die Diagnose wird automatisch eingestellt. Anschließend kommt die Krankschreibung.
Ich könnte dem PC zum Beispiel für alle Akut-Sprechstundenthemen bestimmte Abfolgen beibringen, die er dann selbstständig abarbeitet. Wichtig ist, dass man für den Sprachaufruf einer Ablauffolge zuerst ein Wort wählt, dass man sonst nicht so oft gebraucht. Daher starte ich mit dem Wort 'Klick'.
Auch wenn ich schon sehr intensiv mit x.voice arbeite, habe ich noch nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft. Überall, wo ein Textfeld zu sehen ist, kann man diktieren statt tippen. Die Anamnese diktiere ich bis auf wenige Ausnahmefälle direkt im Beisein meiner Patienten und frage diese, ob ich alles erfasst habe. Nicht selten kommen dann Hinweise mit Punkten, die ich ergänzen könnte, beispielsweise, dass der Patient schon seit drei Tagen Fieber hat. Meine Patienten freut es, dass sie hören können, was ich in ihre elektronische Krankenakte eintrage. Mit dem Diktieren spare ich Zeit und kann statt des PC-Bildschirms meine Patienten anschauen."

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