Referenzen

Praxis Dr. med. Gabriele Hengst

Frau Dr. Hengst, seit wann arbeiten Sie mit x.voice Pro?

Dr. med. Gabriele Hengst: Etwas über ein Jahr.

Was war der Grund, sich für x.voice zu entscheiden?

Ich hatte im Vorfeld von Kollegen gehört, dass sie händeringend auf ein digitales Spracherkennungssystem für Arztpraxen warten. Als ich bei einem Gespräch mit meinem medatixx-Servicepartner hörte, dass x.voice verfügbar ist, war ich neugierig, habe mir x.voice angeschaut, ausprobiert und sofort bestellt.

Und wie funktioniert die Spracherkennung?

Einwandfrei. x.voice bringt einen beachtlichen medizinischen Grundwörterstamm mit. Dennoch gibt es in jeder Praxis sprachliche Besonderheiten. Diese muss man – logischerweise ebenso wie den persönlichen Sprachstil – x.voice beibringen. Daher habe ich mir in den ersten Wochen in der Mittagspause immer wieder zehn Minuten Zeit genommen, um dem Programm meine Sprechweise und praxisspezifischen Begriffe beizubringen. Je mehr man mit x.voice arbeitet, desto besser und schneller klappt es. Die Spracherkennung funktioniert hervorragend und sehr flüssig.

Wie läuft das Einlernen von x.voice?

Einfach und schnell. Ist etwas falsch geschrieben, unterlege ich das Wort und spreche „Schreib xyz“. Dann öffnet sich ein Feld mit mehreren Wortangeboten. Ist das gewünschte Wort in der Liste, sage ich beispielsweise „Nimm 3“. x.voice übernimmt dann dieses Wort und hat es damit in Verbindung zu meiner Sprechweise gelernt. Ist das gewünschte Wort nicht in der Auswahlliste, schreibe ich es mit der Hand hinein, unterlege es und sage: „Nimm 1“. In der Regel hat x.voice den neuen Begriff dann auch gelernt.

Bei welchen Gelegenheiten nutzen Sie x.voice?

Im Prinzip bei jeder Gelegenheit. Man muss Mut haben, vor den Patienten zu sprechen. Aber die Patienten haben ja heute sowieso das Recht auf Einsicht in die Krankenakte. Im Zuge dieser Offenheit habe ich mir gleich zu Beginn angewöhnt, gerade bei jungen oder neuen Patienten direkt in deren Anwesenheit Diagnose, Befundung, Dokumentation und so weiter zu diktieren. Das Feedback hat mich total überrascht.

Wieso das? Was für ein Feedback bekommen Sie denn von Ihren Patienten?

Gerade die jungen Patienten sind total beeindruckt und sagen mir, dass ich enorm fortschrittlich und modern sei. Ich muss zugeben, dass ich mich schon geschmeichelt fühle. Viele wollen wissen, wie das funktioniert und schauen mir über die Schulter. Inzwischen diktiere ich oft in Anwesenheit älterer Patienten. Auch die sind begeistert und bitten mich manchmal darum, bestimmte Punkte zusätzlich zu dokumentieren. Es ist schön, dass ich bei Eintragungen in die eKarteikarte mit x.voice den Patienten ansehen kann. Früher hat man den Blick auf den Monitor gerichtet, um kurze Notizen einzutippen. Diese Zeiten sind zum Glück passé.

Was konkret diktieren Sie mit x.voice?

Alles. Überall dort, wo man Texteingaben vornehmen kann, nutze ich x.voice. Durch die gute Anbindung an x.concept kann ich direkt in die elektronische Karteikarte diktieren. Der Patientenname steht in der ToDo-Liste in x.concept. Ich rufe die eKarteikarte über einen Klick von dort auf und kann zum Beispiel eine EKG-Befundung diktieren. Darüber hinaus nutze ich x.voice für Gutachten, Atteste, Heilmittelverordnungen, Rezepte, Überweisungen, Arztbriefe und im E-Mail-Programm. In Word kann man ebenfalls wunderbar mit x.voice arbeiten. Für etliche Vorgänge habe ich mir in der Textverarbeitung Vorlagen eingerichtet, sodass Patientenstammdaten, Schriftgröße und –farbe und so weiter automatisch eingesetzt werden. Beispielsweise nutze ich die Maske vom Versorgungsamt als Vorlage. Alle Punkte, die ich nicht benötige, lösche ich und beantworte dann die den Patienten betreffenden Fragen, indem ich sie in die Vorlage diktiere. Mir gefällt auch sehr, dass ich immer gleich sehe, was ich diktiert habe.

Gibt es überhaupt keine Probleme oder Wünsche?

Nein, eigentlich nicht. Womit man sich auseinandersetzen muss, sind eine klare Aussprache und eine gute Artikulation. Wenn man Silben verschluckt oder nuschelt, klappt es mit der Spracherkennung nicht mehr so gut. Beispielsweise, wenn man „Patientn“ spricht, weiß x.voice nicht, ob man „Patientin“ oder „Patienten“ meint. Soweit ich weiß, gibt es für x.voice auch ein Hausbesuchstool. Das lohnt sich nur, wenn man im Monat mehr als vierzig Hausbesuche unternimmt. Bei mir sind es selten so viele Hausbesuche, sodass ich dieses Tool nicht einsetze. Manchmal gibt es Grund zum Amüsement. Als wir in einem sehr heißen Sommer einen Betriebsausflug unternahmen, habe ich für meine Mitarbeiterinnen eine kleine Hinweisliste diktiert. Unter anderem habe ich darauf aufmerksam gemacht, Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor mitzubringen. Das Wort „Lichtschutzfaktor“ kannte x.voice noch nicht und hat
„Sichtschutzfaktor“ verstanden. Meine Mitarbeiterinnen und ich haben uns sehr darüber amüsiert. So begann der Betriebsausflug gleich mit viel gemeinsamem Spaß.

Können Sie x.voice empfehlen?

Auf jeden Fall. Ich kann x.voice wärmstens empfehlen. Die Anschaffung ist nicht billig. Auch nicht die monatliche Pflegegebühr. Aber x.voice macht sich bezahlt, weil man effektiv Personalstunden einspart, ich zumindest auf jeden Fall. Darüber hinaus macht das Diktieren mit x.voice richtig viel Spaß und bringt Abwechslung und Entspannung in den Arbeitsalltag. x.voice ist optimal für Ärzte geeignet. Wenn einmal etwas nicht klappt, erhält man sofort schnelle und kompetente Hilfe von der medatixx. Besser geht’s nicht.

Frau Dr. Hengst, vielen Dank für das Gespräch.

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