Referenzen

Praxis Dr. med. Heike Pfost

Frau Dr. Pfost, seit wann haben Sie x.concept im Einsatz?

Dr. Heike Pfost: Seit Ende 2010/Anfang 2011.

Auf Ihrer Homepage zitieren Sie Albert Schweitzer: "Keine Zukunft vermag gut zu machen, was Du in der Gegenwart versäumst." Sie schreiben, die Erkenntnis Ihres entfernten Verwandten mütterlicherseits gewinne immer mehr an Gewicht. Wie meinen Sie das?

Wissen Sie, ich denke und handle aus Überzeugung im Sinne von Prävention. Auch junge Patienten, die sich gut fühlen, sollten darüber nachdenken, ob sie nicht ihr Verhalten oder ihre Ernährung im Blick behalten, um für das Alter vorzubeugen. Das ist für mich ein sehr wichtiger Aspekt, den ich bei meiner täglichen Arbeit berücksichtige.

Haben Sie als Gynäkologin besondere Anforderungen an Ihre Praxissoftware?

In meinem Fachbereich spielen Ultraschallbilder eine wichtige Rolle. Daher ist es mir wichtig, dass das Ultraschallgerät an die Software angebunden ist und ich von jedem Arbeitsplatz aus die Bilder aufrufen kann. Die Anbindung an die Praxissoftware funktioniert gut und bringt gleich mehrere Vorteile.

Welche Vorteile meinen Sie konkret?

Zum einen die Flexibilität, dass ich die Bilder von jedem Arbeitsplatz aus aufrufen und gut vergleichen kann. Ein weiterer Vorteil ist finanzieller Art. Wenn ich die Bilder ausdrucken möchte, kann ich einen normalen Drucker mit ganz normalem Papier verwenden. Das sonst übliche Foto- oder Thermopapier ist ziemlich teuer. Aber dieser Posten entfällt zum Glück.
Die Anbindung des Ultraschallgerätes haben wir noch nicht über DICOM, sondern über ein Kabel gelöst. Die Bildauflösung ist daher nicht ganz perfekt, reicht aber meines Erachtens für eine rechtssichere Dokumentation aus. Die Daten laufen direkt in x.archilino und werden von dort mit x.concept verknüpft.

Wie gefällt Ihnen die Archivierungssoftware von medatixx?

In x.archilino entdecke ich jeden Tag etwas Neues. Diese Software ist für mich unverzichtbar, weil die Ultraschallbilder über x.archilino gespeichert werden. Sie bietet sehr viele Möglichkeiten, von denen ich noch immer nicht alle kenne. Was ich mir hier wirklich einmal wünsche, wäre ein Basis-Workshop, in dem sich die Anwender austauschen können. Die Erfahrungen von anderen Anwendern empfinde ich als wichtigen Aspekt, um eine Software nutzbringend und effizient einzusetzen. Die medatixx-Niederlassung Süd lädt ein bis zwei Mal pro Jahr zu einem Anwendertreffen ein. Mein Vorschlag ist, dass man in diesem Rahmen einen Platz anbietet, an dem sich x.archilino-Anwender austauschen können.

Ist denn die Bedienung von x.archilino kompliziert?

Sagen wir es so, ich komme zunehmend gut damit zurecht. Immer wieder entdecke ich zufällig Eigenheiten und Besonderheiten. Erst kürzlich habe ich festgestellt, dass ich zum Beispiel alle Mammografiebefunde herausfiltern und in einem Stichwortregister nachschauen kann. Das ist wirklich nützlich und spart Zeit für langes Suchen.
Wenn ich an die Papierkarteikarten denke, da dauerte die Suche oftmals gefühlte Ewigkeiten. In den Papierkarteikarten lagen die Bilder zwischen unzähligen Briefen, KV-Schreiben, Laborwerten. Insbesondere, wenn man eine aktuelle Aufnahme mit den beiden letzten vergleichen wollte, war das fast nicht machbar. Das kann man in x.archilino sehr zeitsparend umsetzen. Wissen Sie, wir versuchen, papierlos zu werden. Das ist unser großes Ziel. Immer, wenn meine Mitarbeiterin Zeit dafür hat, scannt sie schon mal dicke Akten ein, die noch von den Anfängen vor fünf Jahren stammen.

Für die papierarme Praxis ist eine Software-Unterstützung in allen Bereichen notwendig.

Ja natürlich. Ohne x.archilino und x.concept wäre das natürlich gar nicht realisierbar.

Wie kommen Sie mit x.concept zurecht?

Gut. Ich setze auch das Gynäkologie-Modul für x.concept ein. Damit habe ich einen schnellen Zugriff auf pränataldiagnostische Befunde. Wenn beispielsweise eine zweite Schwangerschaft vorliegt, weiß ich, was ich bei der Vorsorge berücksichtigen muss.

Wofür nutzen Sie das Gynäkologie-Modul noch?

Ich kann die Schwangerschaftsdauer und Untersuchungen eingeben. Ein Mutterpass ist auch enthalten, allerdings dauert es relativ lange, bis er sich öffnet. Wir drucken uns momentan den Mutterpass aus, füllen ihn händisch aus und scannen das Dokument anschließend wieder ein. Wissen Sie, ich bin einer der Ärzte, die eine sehr unleserliche Handschrift haben. Da bin ich froh, dass ich nur noch sehr wenig handschriftlich erledigen muss.

Die Dokumentation erledigen Sie in x.concept?

Ja. Ich nutze x.concept intensiv für die Dokumentation. Es bietet einen guten Überblick und man findet sich schnell darin zurecht. Sehr gut gefällt mir die Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit von Befunden. Das ist zeitsparend. Ich kann mich schnell in die Befundmaske einklicken. Dafür habe ich mir Bausteine angelegt, was wunderbar klappt. Wenn man erst einmal verstanden hat, wie man Ziffernketten anlegt, klappt das prima. Nicht so schön ist, dass ich in der Dokumentation Tippfehler nicht wie in Word per Mausklick korrigieren kann. So fallen sie erst auf, wenn ich den Arztbrief in Word konfiguriere. Auch für die Arztbriefschreibung hätte ich noch einen Optimierungswunsch.

Was sollte bei der Arztbriefschreibung denn Ihrer Meinung nach optimiert werden?

Man muss manche Punkte nachbearbeiten. Die Einzelbefunderhebungen sind nicht voneinander getrennt. Ich muss also jeden Brief nacheditieren, damit die Formatierungen meinen Wünschen entsprechen. medatixx kennt das Problem, hat aber noch keine Lösung.

Jetzt haben Sie schon etliche Verbesserungswünsche geäußert. Sind Sie überhaupt mit x.concept zufrieden?

Doch, bitte verstehen Sie mich da nicht falsch. Ich bin auf jeden Fall mit x.concept zufrieden. Sonst würden wir dieses Gespräch gar nicht führen. x.concept ist eine empfehlenswerte Software, die sehr viele Möglichkeiten bietet. Ich selbst arbeite seit fünf Jahren damit. Eine neue Mitarbeiterin, die vorher in einer anderen Praxis mit x.concept gearbeitet hat, brachte ganz neue Tricks mit. Ich denke, dass x.concept viele Add-ons bereithält, die ich noch gar nicht kenne, obwohl sie für mich vielleicht nützlich wären.

Hatten Sie denn keine Schulung?

Doch, wir hatten individuelle Schulungen. Allerdings gingen die nicht so in die Tiefe, dass ich die für mich nützlichen Tricks kennengelernt habe. Andererseits ging es auch darum, x.concept überhaupt erst einmal kennenzulernen.
Wovon ich hingegen sehr profitiert habe, war ein allgemeiner Word-Kurs bei medatixx. Wie gesagt, x.concept ist ein Programm mit sehr vielen Möglichkeiten und einer guten Übersichtlichkeit. Es ist sowohl forensisch als auch planerisch eine sehr gute Unterstützung.

Was zum Beispiel meinen Sie?

Man kann sich x.concept gut individuell konfigurieren. Beispielsweise die Farbgebung im Kalender finde ich sehr praktisch. Ich habe mir unterschiedliche Termine und Vorgaben mit jeweils unterschiedlichen Farben angelegt. So sehe ich direkt, ob die Besuche mit oder ohne Arztkontakt sind, ob es sich um Notfallpatienten oder OP-Patienten handelt. Durch die gute Übersicht in der Terminplanung kommt man nicht so sehr ins Schleudern. Sehr praktisch ist auch, dass nicht wahrgenommene Termine in der Patientenverwaltung angezeigt werden.

Warum ist das wichtig?

Wenn ein Patient nicht zum vereinbarten Termin erscheint, wird der Termin nicht gelöscht, sondern in der Dokumentation eingetragen. Das trägt zur Rechtssicherheit bei und hilft auch beim Umgang mit Patienten. Nimmt ein Patient einen Termin ohne Absage einfach nicht wahr, dann ist das mit finanziellen Einbußen verbunden. Besonders, wenn es sich um einen Termin am frühen Morgen handelt. Den kann ich nicht mehr anderweitig vergeben.

Kommt es oft vor, dass Patienten einfach nicht erscheinen?

Ja, leider schon. Manche Patienten lassen sogar sieben bis acht Termine ausfallen. Das nimmt tatsächlich immer mehr zu. Diese Problematik wird zunehmend in Ärzteforen diskutiert. Ich muss beispielsweise nachweisen, dass nicht ein Notfallpatient die Lücke schließt. Durch die gute Termindokumentation in x.concept kann ich nachvollziehen, welcher Patient oftmals Termine nicht wahrgenommen hat. Es hilft dann, auch einmal Tacheles mit ihm zu reden.

Wie zufrieden sind Sie mit der x.concept-Hotline?

Damit bin ich zufrieden und in der Regel ist die Hotline gut erreichbar. Nur kurz vor der Abrechnung kommt man nicht so gut durch. Bis jetzt wurde uns immer geholfen.

Wie zufrieden sind Sie mit der Betreuung durch die medatixx-Niederlassung Süd?

Erfahrungsgemäß klappt die Betreuung sehr gut. Aber da ist vor allem mein Mann zuständig, der sich als Praxismanager um die Computergeschichten kümmert. Soweit ich weiß, ist mein Mann sehr zufrieden. Am besten fragen Sie ihn selbst.

Das werde ich gerne tun. Bevor ich mit Ihrem Mann spreche, noch eine letzte Frage an Sie: Können Sie x.concept und die medatixx-Niederlassung Süd empfehlen?

Ja, das kann ich. Ich hatte vorher eine Low-Budget-Lösung. Damit hatte ich fürchterliche Erfahrungen. x.concept ist eine echte Unterstützung, und die Mitarbeiter der medatixx-Niederlassung Süd sind zuverlässig und helfen.

Frau Dr. Pfost, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Monika Nolte, freie Journalistin.

 

Ulrich Pfost
Praxismanager und Ernährungsberater in der Praxis Dr. Pfost in München

Herr Pfost, wie läuft die Betreuung durch die medatixx-Niederlassung Süd?

Ulrich Pfost: Mit der Betreuung bin ich sehr zufrieden. Wenn ich Probleme habe, wird mir sehr schnell und kompetent geholfen. Ich habe feste Ansprechpartner in der Niederlassung, man kennt sich, spricht dieselbe Sprache und kann auch am Telefon unkompliziert und schnell zusammenarbeiten. Eigentlich habe ich weder an x.concept noch an x.archilino etwas auszusetzen.

Haben Sie einen Wunsch an die Niederlassung?

Ich schließe mich dem Wunsch meiner Frau nach einer Userkonferenz, speziell für x.archilino, an. Das wäre eine richtig gute und nutzbringende Sache. Ansonsten bin ich sehr zufrieden.

Können Sie x.concept und medatixx empfehlen?

Doch, das kann ich schon sagen. Ich arbeite gerne mit x.concept und x.archilino. Andere Systeme kenne ich nicht, aber ich glaube nicht, da etwas zu verpassen. Die medatixx-Mitarbeiter sind unkompliziert, kompetent und helfen zuverlässig.

Herr Pfost, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Monika Nolte, freie Journalistin.

www.frauenaerztin-pfost.de

Hinweis der Redaktion:
Eine Austauschmöglichkeit zu verschiedenen Themen bieten die regelmäßigen Veranstaltungen "Nachgefragt" und "Infotag" der medatixx-Niederlassung München.


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