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Praxis Dr. med. Nico le Claire

Herr Dr. le Claire, seit wann arbeiten Sie mit x.voice?

Dr. med. Nico le Claire: Ich arbeite damit im Prinzip, seitdem die medatixx x.voice auf den Markt gebracht hat.

Wie kommt es, dass Sie sich so schnell entschieden haben?

Mein Kollege und ich haben schon länger nach einem Spracherkennungssystem gesucht, aber vor x.voice haben wir nichts Passendes gefunden. Als medatixx dann bekannt gab, dass sie ein Sprachsteuerungssystem anbietet, haben wir uns sofort dafür interessiert.

Und? Hat sich die Investition gelohnt?

Auf jeden Fall ein klares „Ja“. x.voice ist zwar nicht gerade billig, aber es ist seinen Preis wirklich wert. Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, wie unglaublich gut x.voice funktioniert. Man spricht ganz normal ins Mikrofon – und wie von Geisterhand erscheint der Text auf dem Bildschirm.

Wie gut ist denn die Spracherkennung?

Die funktioniert erstaunlich gut. Ich sollte ergänzen, dass die Spracherkennung so gut funktioniert, dass man leichtsinnig wird und beim Diktat ganz vergisst, dass es sich um ein Diktat handelt und nicht um ein lockeres Gespräch. Das heißt, man sollte das Geschriebene schon noch einmal durchlesen. Damit das System einen Sprecher erkennt, muss man ihm zunächst den Sprachduktus des jeweiligen Sprechers beibringen. Dazu werden etliche alte Briefe eingelesen. So werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: x.voice hat nicht nur meinen Sprachstil, sondern darüber hinaus auch gleich das in meiner internistischen Praxis am meisten gebrauchte Vokabular gelernt. Das ging alles relativ schnell und komplikationslos.

x.voice bringt einen medizinischen Grundwortschatz mit. Hilft dies?

Ja. Zum einen enthält x.voice einen Vokabular-Grundstock, der in der Dragon-Software von Nuance, dem Kooperationspartner der medatixx, ohnehin enthalten ist. Darüber hinaus bringt x.voice einen Bestand medizinischer Fachbegriffe mit. Das ist durchaus hilfreich. Darüber hinaus ist x.voice ein lernendes System. Das heißt, neue Begriffe werden nach einmaliger Eingabe fast immer erkannt und richtig umgesetzt. Was mir auch sehr gut gefällt: Selbst Korrekturen kann man per Sprachsteuerung vornehmen. Auch wenn x.voice perfekt funktioniert, sollte man sicherheitshalber nie das Korrekturlesen vergessen. Denn den Namen eines neuen Patienten zum Beispiel kennt das Programm ja noch nicht, sodass hier zunächst ein Fehler auftreten kann.

In welchen Bereichen setzen Sie x.voice ein?

Im Prinzip überall, wo ein Text oder auch nur ein Satz zu schreiben ist: Dokumentation, Briefschreibung, E-Mail-Texte, Notizen. Man kann via x.voice auch Programme steuern, aber das nutzen wir nicht.

Wie muss man sich das Prozedere konkret vorstellen?

Sehr einfach: Ich diktiere beispielsweise einen Befund in die elektronische Karteikarte und kann diesen Text sehr komfortabel gleich in die Arztbriefschreibung übernehmen. Im Arztbrief kann ich jederzeit ebenfalls via Spracheingabe Ergänzungen einfügen. Noch während der Patient im Sprechzimmer ist, erfasse ich stichpunktartig die Anamnese und habe damit eine viel fundiertere Datenbasis, als dies ohne Diktiersystem möglich wäre.

Schnellere Abläufe - sparen Sie Zeit durch x.voice?

Eigentlich nicht.

Wieso sparen Sie keine Zeit? Wenn mit x.voice doch alles schneller geht?

Im Prinzip spare ich schon Zeit. Aber die ist direkt wieder verplant: Ich schreibe viel mehr und deutlich ausführlichere Briefe als früher. Bevor ich mit x.voice arbeitete, habe ich so wenig Briefe wie möglich geschrieben. Aber weil das mit x.voice so hervorragend leicht geht, schreibe ich erheblich mehr und auch
viel ausführlicher. Das Diktieren ist dramatisch viel einfacher als das Tippen. Auch die Dokumentationen sind jetzt ausführlicher und besser; was früher nur mit Stichworten erfasst wurde, wird mit x.voice in vollständigen Sätzen erfasst.

Und – ist die längere Dokumentation denn eine Hilfe?

Das ist sie auf jeden Fall. Denn stellen Sie sich doch einmal vor, Sie notieren sich handschriftlich in ein, zwei Stichpunkten etwas zu einem Vorgang. Nach einem halben bis einem Jahr ist es oft schwierig, die stichwortartigen Notizen noch richtig einzuordnen.

Da haben Sie Recht. Gibt es bei x.voice weitere Besonderheiten?

Für uns haben dank x.voice selbst die Anfragen vom Rentenversicherungsträger ihren Schrecken verloren. Ich kopiere zum Beispiel einfach die ausführlichen Befunde und andere Dokumentationen in den Formularbrief hinein. Das funktioniert binnen weniger Minuten. Ein weiterer großer Vorteil von x.voice ist
die Möglichkeit, Textbausteine vorzuformulieren. Dies nutze ich für die vielen Standardbefunde, wie Oberbauchsonografie oder Langzeit-EKG, die zum Beispiel nur in einem Punkt voneinander abweichen. Die Besonderheiten diktiere ich dann individuell ein.

Können Sie x.voice empfehlen?

Ich kann jedem Arzt nur dringend raten, sich x.voice zumindest einmal anzusehen. Für jeden, der häufiger Texte schreibt oder ausführliche Befunde zur Weiterverwendung als Arztbrief nutzen möchte, ist x.voice eine echte Erleichterung. Auch für gute Dokumentationen hat sich x.voice in meiner Praxis als ausgesprochen hilfreich erwiesen. x.voice ist seinen Preis auf jeden Fall wert.

Für Rückfragen steht Herr Dr. le Claire interessierten Kolleginnen und Kollegen gerne zur Verfügung.

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