Referenzen

Praxis Dr. med. Ulrike Riemensperger

Frau Dr. Riemensperger, seit wann arbeiten Sie mit x.concept?

Schon ewig, bestimmt seit fünfzehn Jahren. In dieser Zeit haben meine Helferinnen und ich alle Entwicklungen und Umstellungen mitgemacht, leider muss ich sagen.

Wieso "leider"?

Weil die Neuerungen nicht immer auch zufriedenstellend waren.

Was ist denn in Ihren Augen nicht so gut gewesen?

Wissen Sie, früher war die Software zwar nicht so umfassend, aber man konnte viel leichter und schneller damit arbeiten. Das liegt sowohl am Programm als auch an der Rechnerleistung. Inzwischen bietet x.concept einen riesigen Funktionsumfang. Das geht einher mit einer entsprechend umfangreichen Menüstruktur. Da muss man sich erst einmal einarbeiten. Doch dann geht es im Grunde ganz gut. Auch wenn es immer wieder einmal ein Problem gibt.

Was für Probleme gibt es denn?

Lange Zeit konnten wir beispielsweise nicht in den Patientendaten arbeiten, ohne vorher den Computer neu zu starten. Das ist inzwischen aber so gut wie behoben und kommt nur noch ganz, ganz selten vor.

Sie stehen als Referenzärztin für x.concept zur Verfügung. Doch wenn man ihre bisherigen Ausführungen hört, fragt man sich, warum Sie überhaupt noch mit x.concept arbeiten.

Ja, ich stehe als Referenzärztin für x.concept zur Verfügung. Damit andere Praxisteams sich einen ehrlichen Eindruck über die Software am Beispiel der Erfahrungen einer langjährigen Anwenderin verschaffen können. Dazu gehört es für mich auch, über Probleme zu berichten. Und offen gesagt habe ich tatsächlich vor einigen Jahren einmal überlegt, die Software zu wechseln. Doch schließlich sind wir bei x.concept geblieben. Wenn ich mich mit Kollegen unterhalte, die eine andere Software einsetzen, stelle ich jedes Mal fest, dass es überall Probleme mit der Software gibt.

Das ist wirklich sehr offen. Bitte erlauben Sie mir die Frage, was Ihnen an x.concept gefällt.

Sie haben recht. x.concept ist wahrhaftig keine schlechte Software. Wäre dem so, hätte ich wohl doch den Umstieg auf ein anderes System gewagt. Nein, x.concept bietet wie schon gesagt sehr umfangreiche Funktionen. Was mir gut gefällt, ist beispielsweise der Terminplaner. Der lässt sich leicht handhaben und sorgt für einen guten Überblick.
Ebenso gut umgesetzt ist die Word-Anbindung. Als Fachärztin muss ich viele Arztbriefe schreiben. Von daher ist das ein für mich sehr wichtiger Punkt. In Word kann ich mir Vorlagen anlegen und darin Felder definieren, in die automatisch die entsprechenden Einträge aus der elektronischen Karteikarte übernommen werden, beispielsweise die Patientenstammdaten. Das funktioniert zuverlässig und ich spare damit einiges an Zeit.
Ebenso besteht die Möglichkeit, Bausteine und Bausteinfolgen oder Ziffernketten anzulegen. Aber das nutzt mein Mann, der ebenfalls Arzt ist, deutlich öfter als ich.

Haben Sie Geräte angebunden?

Ja, ein Sonografiegerät. Die Daten laufen in ein an x.concept angebundenes Archivierungsprogramm. Doch damit bin ich nicht so zufrieden. Ruft man darin die Befunde auf, ist die Schrift sehr klein. Man muss sie sich vergrößern, um den Text lesen zu können. Bei einer Fortbildung habe ich eine Übermittlung von einem Sonogerät an den PC gesehen, wo anschließend die Schrift direkt ausgezeichnet lesbar war. Nun steht immer noch die Frage im Raum, ob es bei uns an der Software des Sonografiegerätes oder an der Archivierungssoftware liegt.

Wie bewerten Sie die x.concept-Hotline?

Mit der x.concept-Hotline sind wir sehr zufrieden. Sie ist immer, oder fast immer, erreichbar. Die Mitarbeiter dort sind kompetent und helfen immer. Das ist wirklich eine sehr große Hilfe, besonders bei kleinen Alltagsfragen. Ein Anruf genügt und die Frage ist beantwortet: So sollte es sein und so läuft es auch in der Realität. Weniger gut ist der Kontakt zur Technik. Die Techniker sind längst nicht so gut erreichbar wie die Hotline. Natürlich muss ich einräumen, dass das Unternehmen medatixx nicht so viele Techniker wie Hotliner beschäftigen kann. Damit muss man sich arrangieren.
Fairerweise möchte ich auch einräumen, dass medatixx viele Änderungen von KVen, für DMPs oder Selektivverträge umsetzen muss. Das ist nicht leicht und führt fast zwangsläufig zu Problemen. Jedes Mal, bevor ein neues Update kommt, sind wir schon gespannt, was anschließend nicht funktioniert. Das sind oftmals Kleinigkeiten und medatixx sendet immer sehr schnell und zuverlässig ein Korrekturupdate, falls dies nötig ist.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Service der medatixx-Niederlassung Süd?

Wir haben dort eine feste Ansprechpartnerin. Die Dame ist gut erreichbar. Ist sie unterwegs und wir hinterlassen eine Nachricht, meldet sie sich stets zeitnah zurück. Ich muss sagen, sie kümmert sich sehr zuverlässig um die Lösung von Problemen.Der Service der medatixx-Niederlassung Süd geht absolut in Ordnung.

Sie haben einige Probleme bei x.concept geschildert. Können Sie x.concept und medatixx trotzdem empfehlen?

Da brauchen Sie nicht so zögerlich zu fragen. Tatsächlich kann ich beides empfehlen. Die Software x.concept ist eine große Erleichterung für das Praxismanagement. Und der Service der medatixx-Niederlassung Süd ist wirklich gut.

Frau Dr. Riemensperger, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Monika Nolte, freie Journalistin.

www.praxis-riemensperger.de

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