FAQ

Verordnungsmodul (VOM) für x.comfort, x.concept, x.isynet / x.vianova und easymed

Die Anforderungen an die Verordnung von Arzneimitteln werden immer komplexer. Neben der eigentlichen therapeutischen Entscheidung haben Sie bei der Verordnung aufgrund gesetzlicher Vorgaben zur Wirtschaftlichkeit viele weitere Kriterien zu beachten: Rabattvertragsvereinbarungen, Erstattungsbedingungen, Festbeträge oder Zuzahlungsregularien und demnächst auch explizite Informationen des Gemeinsamen Bundesausschusses zu Erkenntnissen aus der frühen Nutzenbewertung von innovativen Medikamenten.

Bei den Verordnungsfunktionen handelt es sich um Programmteile, die über die Jahre stetig gewachsen sind und in denen die Umsetzung neuer Funktionen immer herausfordernder wird. Daher haben wir uns entschieden, Ihnen 2020 ein vollständig neu entwickeltes Modul zur Medikamenteverordnung auszuliefern.
Für diese Neuentwicklung haben wir umfassend recherchiert, Anwender befragt, ihnen beim Verordnen über die Schulter geschaut, Wünsche und Anforderungen ausgewertet – und natürlich fließen auch unsere langjährige Erfahrung und jede Menge neue Design-Ideen ein.

Mit der Entwicklung des Verordnungsmoduls (VOM) für x.comfort, x.concept, x.isynet / x.vianova und easymed beschreiten wir den Weg der technologischen und zugleich funktionalen Erneuerung unserer Programme konsequent weiter, sichern damit die Zukunft Ihrer Praxissoftware und reagieren zugleich auf die stark gestiegenen Anforderungen an Ihr Arzneimittel-Verordnungsmanagement.

Unsere Meilensteine für die Auslieferung des Verordnungsmoduls sind folgende:

  • Ab Mai 2020 arbeiten erste ausgewählte Praxen testweise mit dem neuen Verordnungsmodul. Sie stehen in engem Kontakt mit unserer Entwicklungsabteilung und helfen uns durch ihr Feedback bei der Fertigstellung des Moduls bis zu dessen Marktreife.
  • Ab Juli 2020 erhalten erste Anwender das neue Verordnungsmodul. In den darauffolgenden Monaten werden Schritt für Schritt immer mehr Praxen auf das Verordnungsmodul umgestellt.
  • Zum 4. Quartal 2020 werden wir das Verordnungsmodul allen Anwendern bereitstellen. Über den genauen Zeitpunkt der Umstellung Ihrer Praxis entscheiden Sie selbst anhand einer Checkliste.
  • Spätestens ab dem 01.01.2021 müssen Sie mit dem neuen Verordnungsmodul arbeiten, wenn Sie in der vertragsärztlichen Versorgung tätig sind und mit easymed arbeiten. Wenn Sie x.comfort, x.concept oder x.isynet / x.vianova einsetzen, müssen Sie bis zum 31.03.2021 umstellen.

Unabdingbare Voraussetzungen für die Nutzung des VOM in x.comfort, x.concept, x.isynet / x.vianova und easymed sind ab dem 01.07.2020

  • ein SQL-Server,
  • eine dauerhafte, stabile und sichere Internetverbindung mindestens an dem Arbeitsplatz, an dem auch der Service-Provider installiert ist (für die Aktualisierung der Arzneimitteldatenbank),
  • und die Installation einer im Untergrund laufenden Technologiekomponente, des sogenannten Service-Providers (zur Kommunikation zwischen der Medikamentendatenbank und der Praxissoftware).

Bitte wenden Sie sich dazu an Ihren medatixx-Servicepartner. Anhand einer Checkliste stellt er gemeinsam mit Ihnen sicher, dass Ihre Praxis auch für die Zukunft gut aufgestellt ist.

Das Verordnungsmodul ist für Sie unverzichtbar, sofern Sie eine der folgenden Funktionen nutzen: Medikamente und Hilfsmittel recherchieren und verordnen, ARV-Informationen nutzen, Kassenrezepte über Arzneimittel und Hilfsmittel ausstellen, BtM-Rezepte, T-Rezepte oder private Rezepte ausstellen, Verordnungen zu Lasten der BG ausstellen, Sprechstundenbedarf per Rezept bestellen, Impfstoffe verordnen, den Bundeseinheitlichen Medikationsplan nutzen etc.

Sofern Sie all diese Funktionen nicht nutzen, z. B. weil Sie ausschließlich als Psychologischer Psychotherapeut tätig sind, benötigen Sie das Verordnungsmodul (möglicherweise) nicht.

Das Verordnungsmodul ist Teil des regulären Lieferumfangs Ihrer Praxissoftware x.comfort, x.concept, x.isynet / x.vianova sowie easymed und muss von Ihnen nicht extra bestellt werden. Es ist am ehesten vergleichbar mit einem „Technologie-Update“ oder einer „Austauschlieferung“ innerhalb des bestehenden Vertragsumfangs und ersetzt im Wesentlichen bestehende Funktionalitäten. Ersetzt werden Funktionen, die bereits jetzt im Software-Umfang enthalten sind und die Sie bereits jetzt beim Verordnen nutzen, z. B. Rezeptschreibung, Medikamentensuche, Hilfsmittelsuche, ARV-Informationen, Sprechstundenbedarfsbestellungen, Bundeseinheitlicher Medikationsplan. Diese Funktionen haben wir technologisch und ergonomisch auf den neuesten Stand gebracht und Ihre Praxissoftware so fit für die Zukunft gemacht. Über den Zeitpunkt und das Prozedere des Austauschs der Verordnungsfunktionen werden wir Sie rechtzeitig und umfassend informieren.

Das neue Verordnungsmodul in x.comfort, x.concept, x.isynet / x.vianova und easymed bietet Ihnen:

  • Eine bessere Usability und damit einen ergonomischen Verordnungsprozess
  • Technisch den neuesten Stand und rüstet Ihre Praxis für die Zukunft
  • Eine schnelle Suche von Medikamenten und allgemeine Hilfsmitteln nach verschiedenen Kriterien
  • Eine Suche mit phonetischen Korrekturvorschlägen, die für Sie mehr Suchkomfort bedeutet: Die separate Suche nach exakten Medikamentennamen entfällt, eine Autovervollständigung und Vorschläge bei ungenauen Eingaben unterstützen Sie beim schnellen Finden des richtigen Produkts
  • Die direkte Integration der Frühen Nutzenbewertung von innovativen Medikamenten gemäß EAMIV
  • Alle wichtigen patientenbezogenen Daten direkt sichtbar beim Verordnungsprozess (Dauerdiagnosen, aktuelle Akutdiagnosen, Laborwerte, bisherige Verordnungen etc.)
  • Ein besseres Ineinandergreifen von verordnungsrelevanten Funktionen (von der Produktsuche über die -auswahl, die Übernahme auf das Rezept und den BMP, bis zur Druckvorschau und Drucksteuerung)
  • Eine deutliche Arbeitsersparnis: Der Arzneimitteldatenbestand wird gesetzeskonform alle 14 Tage online und automatisch und im Hintergrund aktualisiert.

Das Verordnungsmodul enthält neugestaltete Funktionen für die Arzneimittelverordnung, für die Verordnung von allgemeinen Hilfsmitteln und für Sprechstundenbedarf. Sie verordnen damit rezeptpflichtige und apothekenpflichtige Arzneimittel, außerdem Medizinprodukte, die in die Arzneimittelversorgung einbezogen sind, und auch alle Arten von Produkten, die üblicherweise in Apotheken verkauft werden.

Die Verordnungen erfolgen auf den Rezepttypen Muster 16 (Kassenrezept), BtM-Rezept, T-Rezept, grünes Rezept, blaues Rezept, individuelles Privatrezept, BG-Rezept (Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten). Ebenso verordnen Sie mit dem Verordnungsmodul allgemeine Hilfsmittel auf Hilfsmittelrezepten (Muster 16) und auf privaten Rezepten. Sehhilfen und Hörhilfen sowie Heilmittel (Stimm-, Sprech-, Sprachtherapie, Ergotherapie etc.) verordnen Sie hingegen weiterhin wie gewohnt.

Auch im Verordnungsmodul ist eine kontextsensitive Onlinehilfe integriert, so wie Sie es von Ihrer Praxissoftware x.comfort, x.concept, x.isynet / x.vianova und easymed kennen. Hier erfahren Sie im Detail, welche neuen Funktionen das Verordnungsmodul für Sie bereithält und wie Sie die neuen Funktionen schnell und sicher beherrschen. Durch den neu konzipierten Prozess, durch Tooltips und durch die intuitive Bedienweise stellen wir sicher, dass Sie die neuen Funktionen in kürzester Zeit in Ihren Alltag integrieren. Außerdem unterstützen wir Sie in regelmäßigen Abständen mit multimedialen Lernformaten und wichtigen Zusatzinformationen, zum Beispiel mit E-Learning-Videos und Schulungen. Selbstverständlich informieren wir Sie auch auf allen gewohnten Kanälen, wie etwa im Updateschreiben.

Telematikinfrastruktur (TI)

Die Plattform für Anwendungen nach §291a SGB V vernetzt alle Institutionen des Gesundheitswesens und ermöglicht einen organisationsübergreifenden Datenaustausch. Zutritt bekommt nur, wer über eine SMC-B verfügt.

Der Begriff Versichertenstammdatenmanagement beschreibt den gesetzlich verpflichtenden Abgleich der auf der Versichertenkarte (eGK) gespeicherten Stammdaten mit dem Kostenträger.

KIM als digitaler Transportweg innerhalb der Telematikinfrastruktur ermöglicht einen sicheren und rechtsverbindlichen Datenaustausch via E-Mail zwischen den behandelnden Ärzten eines Patienten sowie mit anderen Akteuren im Gesundheitswesen (besonders Kostenträger). Der Datentransport erfolgt dabei nach besonders hohen Sicherheitsstandards d. h. Ende-zu-Ende verschlüsselt und mittels Authentifizierung durch eine elektronische Signatur (QES).

Bitte beachten Sie hierzu unsere Kundeninformation (PDF als Download) sowie unsere Podcastreihe #GesetzMeetsPraxis.

Im Rahmen des Notfalldatenmanagements werden auf Wunsch des Patienten notfallrelevante Daten auf der eGK gespeichert (z. B. Diagnosen, Unverträglichkeiten oder eine bestehende Schwangerschaft). Karten-PIN und qualifizierte elektronische Signatur (QES) gewährleisten einen hohen Sicherheitsstandard. Durch NFDM erhält der Notfallarzt vor Ort einen schnellen Überblick zu den gesundheitlichen Umständen und Vorerkrankungen des Patienten.

Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Podcastreihe #GesetzMeetsPraxis.

Der eMP ist die Weiterentwicklung des bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP). Mit Einwilligung des Patienten werden auf der eGK verordnete Medikamente und therapeutische Maßnahmen (Dosis, wie oft, wie viel) erfasst. Der Zugriff durch med. Fachpersonal und Apotheken ist stets durch den Patienten freizugeben. Der eMP stellt eine indikationsgerechte Medikation sicher, Wechselwirkungen werden vermieden und das Risiko von Fehlbehandlungen reduziert.

Mehr hierzu im Rahmen unserer Podcastreihe #GesetzMeetsPraxis.

Wir kümmern uns um den sicheren Anschluss Ihrer Praxis an die TI: Wir haben ein „medatixx-TI-Bundle“ für Sie konfiguriert, das wir Ihnen zusammen mit einem Pflege- und Betriebspaket anbieten. Ihr regionaler Servicepartner unterstützt Sie bei der Installation der Komponenten und der Anbindung an die TI. Darüber hinaus informieren wir unsere Anwender mit unserem TI-Newsletter zu allen Fragen rund um die TI und unsere gemeinsamen nächsten Schritte. Für individuelle Fragen zur Anbindung Ihrer Praxis an die TI steht Ihnen Ihr Servicepartner gerne zur Verfügung.

Ja, um eine Verbindung mit der TI herzustellen, ist ein Internetzugang notwendig. Ein bereits bestehender Internetanschluss kann für den Zugang zur TI genutzt werden.

Die erforderliche Bandbreite zur Nutzung des Vertragsstammdatenmanagements (VSDM) kann heute in den allermeisten Regionen von den gängigen Providern zur Verfügung gestellt werden. Wir empfehlen einen Internetanschluss mit mindestens 6 Mbit/s. Sprechen Sie bitte Ihren Servicepartner an, falls Sie sich nicht sicher sind, über welche Bandbreite Ihr Anschluss verfügt.

Nein, bei korrekter Installation der Komponenten werden andere Anwendungen nicht gestört.

Das am 9. November 2018 vom Deutschen Bundestag beschlossene Pflegepersonal-Stärkungsgestz (PpSG) sieht vor, dass alle Praxen bis 30. Juni 2019 an die TI angeschlossen sind. Wichtig: Um Honorarkürzungen zu vermeiden, müssen Ärzte und Psychotherapeuten die für den Anschluss an die TI notwendigen Komponenten bis spätestens 31. März 2019 verbindlich bestellen und dies gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung nachweisen.

Da derzeit keine Übergangsfristen nach dem 30. Juni 2019 vorgesehen sind, müssen Sie Ihre Praxis für den Fall, dass Sie nach dem 30. Juni 2019 noch tätig sind, an die TI anschließen.

Ja, für die Durchführung des VSDM wird ein Zusatzmodul für Ihre Praxissoftware benötigt. Die medatixx hat mit ihren Praxissoftwarelösungen die Verfahren zur Bestätigung der Konformität dieses Moduls durch die gematik erfolgreich durchlaufen. Das VSDM-Modul ist im medatixx-TI-Bundle enthalten. Bei der Installation der TI-Komponenten wird das Modul in Ihrer Software von medatixx durch einen geschulten medatixx-Servicetechniker freigeschaltet.

Die initiale Ausstattung Ihrer Praxis mit den TI-Komponenten und deren laufender Betrieb sind aufgrund der gesetzlichen Vorgaben durch die Kassen zu finanzieren. Folgende Beträge wurden zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband vereinbart (Stand Oktober 2020 / alle Preise Bruttopreise d. h. inkl. gesetzlicher MwSt.):

Erstattungen für die Erstausausrüstung:

  • 1.014 Euro für die Erstausrüstung mit einem Konnektor
  • 535 Euro für die Erstausstattung mit einem stationären Kartenterminal
  • 350 Euro einmalige Erstattung für die Erstausrüstung mit einem mobilen Kartenterminal
  • 900 Euro Einmal-Pauschale für das VSDM-Modul Ihrer Praxissoftware sowie die Installations-, Konfigurations- und Schulungsaufwendungen

Erstattungen für Kosten des laufenden Betriebes:

  • 248 Euro pro Quartal für die laufende Software- und Konnektor-Pflege sowie den VPN-Zugangsdienst
  • 23,25 Euro pro Quartal und Ausweiskarte für SMC-B (Praxisausweis)
  • 11,63 Euro pro Quartal und Ausweiskarte für HBA (elektronischer Arztausweis)

Erstattungen zur Schaffung der Voraussetzungen für Notfalldatenmanagement (NFDM) und elektronischem Medikationsplan (eMP):

  • Einmalige Pauschale von 530 Euro für das Update von Konnektor und Praxissoftware, notwendig zur Implementierung von NFDM/eMP
  • Erstattung von 535 Euro für die Anschaffung eines weiteren Kartenterminals je angefangene 625 Betriebsstättenfälle
  • Zuschlag von 4,50 Euro pro Quartal zur Kompensation der laufenden Kosten für die Nutzung von NFDM/eMP

Erstattungen für Einrichtung und laufenden Betrieb der Kommunikation im Medizinwesen (KIM | ehemals KOM-LE) inkl. Austausch eArztbrief:

  • Einmalige Pauschale von 100 Euro je Praxis für die Einrichtung der für KIM notwendigen Komponenten
  • Erstattung von 23,40 Euro pro Praxis und Quartal zur Kompensation der Betriebskosten für die Nutzung von KIM
  • Abrechnung einer Pauschale pro versendetem eArztbrief in Höhe von 0,28 Euro (Ziffer 86900), pro empfangenem eArztbrief in Höhe von 0,27 Euro (86901); Dabei besteht für beide Ziffern eine gemeinsame Höchstgrenze je Arzt und Quartal von 23,40 Euro;
  • Der Versand des eArztbriefes wird neben der o. g. Versandpauschale in den kommenden drei Jahren zusätzlich mit einem EBM-Punkt (10,99 Cent) pro Brief gefördert (GOP 01660). Der Zuschlag zur Versandpauschale wird auch ausgezahlt, wenn die Praxis den Höchstwert von 23,40 Euro erreicht hat.
  • Bitte beachten Sie zur Förderung des eArztbriefes folgende Infografik (Download als PDF).

Für weitere Fragen zur finanziellen Förderung und Fristen zur Finanzierungsvereinbarung wenden Sie sich am besten direkt an Ihre regionale KV.

Die Finanzierungsvereinbarung ist auf der Homepage der KBV veröffentlicht. Sie teilt sich auf in eine einmalige Kostenerstattung für die Ersteinrichtung der Praxis und in eine Betriebskostenerstattung für den laufenden Betrieb. Gemäß Gesetz sind die Kassen verpflichtet, alle mit der Einführung und dem Betrieb der TI direkt verbundenen Kosten der Praxen zu erstatten.

Die Kosten werden Ihnen von Ihrer KV erstattet. Ausschlaggebend für Ihren Erstattungsanspruch ist nicht das Bestell- oder Lieferdatum der Komponenten, sondern die Durchführung des ersten Abgleichs der Versichertenstammdaten mit der TI. Erfragen Sie die Details zum Antragsverfahren bitte bei Ihrer KV.
 

Erste Erfahrungen zeigen, dass das heute übliche Einlesen der Kartendaten ohne Online-Aktualisierung nicht länger dauert als bisher. Bei Online-Aktualisierung der Kartendaten benötigt das System jedoch etwas mehr Zeit als bisher: die Vorgaben der gematik definieren, dass eine Online-Prüfung nicht länger als 5 Sekunden und eine etwaige Aktualisierung der Daten auf der Karte maximal 13 Sekunden dauern soll.
 

Über den Konnektor ist das Sichere Netz der KVen (SNK) angeschlossen. So können zukünftig eine Reihe von SNK-Anwendungen über den Konnektor erreicht werden. Fragen Sie bei Ihrem KV-SafeNet-Anbieter nach, ob die von Ihnen genutzten Anwendungen schon heute über die TI erreichbar sind.
 

Sie können bereits jetzt Ihre SMC-B, auch „Praxisausweis“ genannt, bestellen. Pro Betriebsstätte benötigen Sie jeweils eine SMC-B-Karte. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in unserem dritten TI-Newsletter unter „So beantragen Sie Ihre SMC-B“. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen zur Vorbereitung unseren „TI-Fit-Check“, der Ihre Praxis-EDV-Anlage auf Erfüllung der Rahmenbedingungen für den sicheren Anschluss an die TI überprüft.
 

Die Entwicklung der dezentralen Komponenten und des Netzes der TI wurde nach den Gesichtspunkten eines höchstmöglichen Datenschutzes zusammen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik geplant, spezifiziert und umgesetzt. Verschiedene Gutachten und Analysen der Sicherheitsarchitektur bestätigen das hohe Schutzniveau.
 

I-Motion hat mit mehr als 12.000 KV-SafeNet-Anschlüsse einen großen Erfahrungsschatz beim Rollout von Infrastrukturkomponenten. Deshalb haben wir die Abwicklung des TI-Rollouts in die Hände unseres hundertprozentigen Tochterunternehmens gelegt.
 

Einzelpraxis:

  • 1 Konnektor
  • 1 stationäres E-Health-Kartenterminal/SMC-KT
  • 1 VPN-Zugangsdienst
  • 1 VSDM-Modul für eine Praxissoftware von medatixx

    > im medatixx-TI-Bundle enthalten
     
  • 1 SMC-B-Karte (muss von der Arztpraxis selbst beantragt werden
     

Gemeinschaftspraxis/Berufsausübungsgemeinschaft mit 3 Ärzten:

  • 1 Konnektor (für bis zu 10 BSNRs)
  • 1 stationäres E-Health-Kartenterminal/SMC-KT
  • 1 VPN-Zugangsdienst
  • 1 VSDM-Modul für eine Praxissoftware von medatixx
  • 1 SMC-B-Karte (muss von der Arztpraxis selbst beantragt werden)

    > im medatixx-TI-Bundle enthalten
     

Praxisgemeinschaft bestehend aus 2 Praxen:

  • 1 Konnektor (für bis zu 10 BSNRs)
  • 1 stationäres E-Health-Kartenterminal/SMC-KT
  • 1 VPN-Zugangsdienst
  • 1 VSDM-Modul für eine Praxissoftware von medatixx

    > im medatixx-TI-Bundle enthalten
     
  • 1 Zusatzpaket Betriebsstätten zur Anbindung der 2. Betriebsstätte
  • 1 weiteres stationäres E-Health-Kartenterminal/SMC-KT
  • 2 SMC-B-Karten (müssen von der Arztpraxis selbst beantragt werden)


Überörtliche Praxis mit 3 Standorten:

  • 1 Konnektor (für bis zu 10 BSNRs)
  • 1 stationäres E-Health-Kartenterminal/SMC-KT
  • 1 VPN-Zugangsdienst
  • 1 VSDM-Modul für eine Praxissoftware von medatixx

    > im medatixx-TI-Bundle enthalten

     
  • 2 Zusatzpakete Betriebsstätten zur Anbindung der 2. und 3. Betriebsstätte
  • 2 weitere stationäre E-Health-Kartenterminals/SMC-KT
  • 3 SMC-B-Karten (müssen von der Arztpraxis selbst beantragt werden)

Das stationäre Kartenterminal liest die elektronische Gesundheitskarte des Patienten ein und übernimmt die Versichertenstammdaten in die Praxissoftware. Eine Netzwerkverbindung sorgt für die Verbindung des Terminals mit dem Konnektor. Mittels einer gesteckten SMC-B wird die Praxis gegenüber der Telematikinfrastruktur authentifiziert.

Der elektronische Heilberufsausweis weist Angehörige der Heilberufe gegenüber der Telematikinfrastruktur als vertrauliche Personen aus und ermöglicht so eine verschlüsselte Kommunikation. Er dient der rechtssicheren Signatur und dem Versand elektronischer Dokumente. Zukünftig ist damit auch der Zugriff auf Anwendungen der eGK und Telematikinfrastruktur möglich.

Die Institutionskarte, die im Konnektor/Kartenterminal installiert wird, authentifiziert die Praxis gegenüber der Telematikinfrastruktur.

Die zentrale Komponente zwischen Praxissoftware und den Kartenterminals dient als sicherer Kommunikationsweg zur Telematikinfrastruktur.

Der Berechtigungsnachweis ist notwendig, um Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. Zukünftig sollen eine Aktualisierung der Versichertendaten, das Speichern von Notfalldaten und der Datenaustausch von Patienteninformationen oder Befunden mit der eGK möglich sein.

Sobald ein Patient von seiner Krankenkasse eine neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) zugeschickt bekommt, wird seine bisherige eGK gesperrt. Die Sperre wird aktiviert, sobald ein Abgleich der eGK im Rahmen des Versichertenstammdaten-managements (VSDM) erfolgt. Die eGK ist damit unbrauchbar, was zu signifikanten Verzögerungen im Praxisablauf führt. Weisen Sie daher Ihre Patientinnen und Patienten darauf hin, immer die aktuelle Versichertenkarte mitzubringen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hält hierzu auch entsprechendes Infomaterial zum Aushang in der Praxis bereit.
 

Mobile Kartenterminals können zum Einlesen von Patientenkarten, zum Beispiel bei Hausbesuchen, ohne Online-Prüfung genutzt werden. Die eingelesenen Daten können zu einem späteren Zeitpunkt in die Praxissoftware importiert werden.

Bei der Nutzung eines Konnektors im Rahmen der Telematikinfrastruktur kann es erforderlich sein, diesen neu zu starten (z. B. nach einem Update). Bitte beachten Sie für die Konnektoren von Secunet und T-Systems folgende Anleitung zum Neustart:

Anleitung als PDF zum Download

Eine zentrale Störung im Betrieb der Telematikinfrastruktur (TI) verhindert aktuell (Stand: 04.06.2020) die Durchführung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) sowie die Übersendung der Quartalsabrechnung. Bitte beachten Sie die nachfolgenden Anleitungen. Diese beschreiben Schritt-für-Schritt die manuelle Aktualisierung des Sicherheitszertifikats des TI-Konnektors der Telekom bzw. von secunet. Dieses Update ist notwendig, um das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) sowie die Übersendung der Quartalsabrechnung innerhalb der TI-Infrastruktur wieder durchführen zu können.

Anleitung Aktualisierung Sicherheitszertifikat Konnektor Telekom für Software medatixx
Anleitung Aktualisierung Sicherheitszertifikat Konnektor Telekom für x.isynet/x.vianova
Anleitung Aktualisierung Sicherheitszertifikat Konnektor Telekom für x.comfort
Anleitung Aktualisierung Sicherheitszertifikat Konnektor Telekom für x.concept
Anleitung Aktualisierung Sicherheitszertifikat Konnektor Telekom für easymed

Anleitung Aktualisierung Sicherheitszertifikat Konnektor secunet für Software medatixx
Anleitung Aktualisierung Sicherheitszertifikat Konnektor secunet für x.isynet/x.vianova
Anleitung Aktualisierung Sicherheitszertifikat Konnektor secunet für x.comfort
Anleitung Aktualisierung Sicherheitszertifikat Konnektor secunet für x.concept
Anleitung Aktualisierung Sicherheitszertifikat Konnektor secunet für easymed

Bitte beachten Sie hierzu auch folgenden Newsbeitrag.

Allgemein

Ja, alle unsere Praxissoftwarelösungen entsprechen vollständig den gesetzlichen Anforderungen an eine Praxissoftware und wurden von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gemäß den gültigen Zertifizierungsvorgaben überprüft. Die gesetzeskonforme Erfüllung aller Prüfkriterien wurde dabei erfolgreich nachgewiesen.

Die Prüfnummern sind innerhalb der Praxissoftware hinterlegt und jederzeit einsehbar. 

Wenn Sie mit einer medatixx-Software arbeiten möchten, finden Sie hier alle wichtigen technischen Rahmenbedingungen zur Ausstattung Ihrer Praxisanlagen.

 

Treten Fragen bzgl. unserer Software auf, können Sie je nach Softwarelösung unseren Software Support unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

medatixx-Software-Support
Telefon: 0951 9335-335
E-Mail: hotline.medatixxmedatixxde
Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 08:00 - 17:00 Uhr

x.isynet-Software-Support
Bei Fragen zur Software x.isynet wenden Sie sich bitte an Ihren regionalen Servicepartner.

x.concept-Software-Support
Telefon: 0951 9335-383
Fax: 0951 9335-396
E-Mail: hotline.xconceptmedatixxde 
Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 07:00 - 20:00 Uhr
Samstag 09:00 - 12:00 Uhr

x.comfort-Software-Support
Telefon: 0951 9335-300
Fax: 0951 9335-395
E-Mail: hotline.xcomfortmedatixxde 
Erreichbarkeit:
Montag - Freitag 07:00 - 20:00 Uhr
Samstag 09:00 - 12:00 Uhr

easymed-Software-Support
Bei Fragen zur Software easymed wenden Sie sich bitte an Ihren regionalen Servicepartner
oder senden uns eine Mail an hotline.easymedmedatixxde.

Bei technischen Fragen oder Problemen mit Ihrer Hardware wenden Sie sich bitte an Ihren regionalen medatixx-Servicepartner.

Die Bereitstellung von Updates und Service Packs erfolgt ausschließlich online im Bereich Kundenservice sowie in unserem x.servicecenter.

Das x.servicecenter ist die für Ihre Praxissoftware notwendige Verwaltungssoftware, welche Ihnen die Möglichkeit bietet, Updates, Hotfixes etc. schnell und komfortabel online herunterzuladen und zu installieren. Mit dem x.servicecenter erhalten Sie eine Software, die Ihnen auf Basis modernster Technik immer dann, wenn es notwendig ist, wichtige Informationen direkt an Ihrem Arbeitsplatz verfügbar macht.

Über unsere Service-Informationen erfahren Sie alles zu anstehenden Updates und Service Packs. Diese Service-Informationen erhalten Sie über das x.servicecenter, den Kundenservice auf medatixx.de, per E-Mail und über Dr. Doxx – Ihren Informationslotsen in der Praxissoftware.

Dr. Doxx stellt Ihnen alle wichtigen Informationen rund um Ihre Praxissoftware zur Verfügung. Er informiert Sie, wenn neue Service-Informationen vorliegen und hält Sie z.B. über den sog. Updateticker über alle Entwicklungen und auch Fehler der aktuellen Quartalsversion informiert. Dr. Doxx steht allen Kunden der werbehaltigen Version innerhalb der Praxissoftware x.comfort, x.concept, x.isynet und medatixx zur Verfügung.

Alle Neuerungen und Änderungen erhalten Sie gut nachvollziehbar in einem Updateschreiben, das wir Ihnen mit jedem Update und Service Pack bereitstellen.

Wir wollen Ihrem gesamten Praxisteam helfen, den Praxisablauf besser zu organisieren und Bürokratie so knapp wie möglich zu halten. Deshalb entwickeln wir für Sie ganzheitliche Lösungen für effizientes Praxismanagement. Kontaktieren Sie Ihren regionalen medatixx-Servicepartner, der Sie berät und Sie gerne bei der optimalen Integration der Praxissoftware in Ihre Praxisabläufe unterstützt.