Dr. Markus Frühwein, Praxis Frühwein & Partner, München

Sie haben im Dezember 2024 von x.isynet auf medatixx umgestellt. Erzählen Sie bitte mal, warum.
Vor zehn Jahren habe ich die Praxis meines Vaters übernommen, der zuvor mit x.isynet gearbeitet hat. Der Hauptgrund für den Wechsel war der Wunsch nach schnellen, kontrollierten und sicheren Abläufen; mit dem alten Programm war auf Dauer kein modernes, funktionierendes Praxismanagement mehr möglich. Die medatixx Praxissoftware ist seit Jahren erfolgreich und wird kontinuierlich weiterentwickelt – und war somit die ideale Alternative.
Gab es Probleme beim Wechsel?
Der eigentliche Wechsel von x.isynet auf medatixx lief unkompliziert und zügig. Für die Vorbereitung habe ich mir viel Zeit genommen. Die Praxis blieb von Mittwoch bis Freitag geschlossen. Am Donnerstag und Freitag haben wir mit Testpatienten trainiert. Zur Schulung des Personals war ein Team von medatixx einen Tag vor Ort. Die Datenübertragung funktionierte bis auf einige Kleinigkeiten reibungslos.
Welche Funktionen nutzen Sie besonders oft?
Insbesondere für komplexe Arbeitsstrukturen eignet sich das Programm sehr gut. Ich betreibe zwei Praxen in München mit insgesamt fast 20 Ärzten und MFAs, viele davon in Teilzeit, einige in Doppelrollen, beispielsweise in der Arbeitsmedizin. Sehr gut gelingt dem Programm, verschiedenen Personen entsprechende Rechte zuzuweisen und so eine gezielte Steuerung der Prozesse zu erreichen.
Inwiefern erleichtern Ihnen die Funktionen Ihren Praxisalltag?
Die Ablaufsteuerungen finde ich hervorragend. In einer Praxis unserer Größe muss man Abläufe standardisieren, um effektiv arbeiten zu können. Für unterschiedliche Behandlungsanlässe haben wir konkrete Prozesse von der Aufnahme bis zur Abrechnung definiert. Dadurch finden sich auch die Assistenzärzte schnell zurecht. Aktuell lassen sich leider noch keine Funktionen von x.archiv in die Ablaufsteuerung integrieren. Um den Workflow weiter zu optimieren, würde ich mir das wünschen.
Regelmäßig nutze ich auch das Aufgabenmanagement, beispielsweise für unsere Auszubildenden. Wiederkehrende Aufgaben wie die Kontrolle der Behandlungsräume, der Tabletts oder der Vorräte werden zuverlässig durchgeführt und im Rahmen unseres Qualitätsmanagements dokumentiert.
Die Wartezimmer-Funktion ist bei unseren zahlreichen Behandlungs- und Wartezimmern hilfreich. Wir nutzen auch die App medatixx mobile, etwa für Hausbesuche und Besuche in Altenpflegeheimen.
Künstliche Intelligenz wird künftig eine noch größere Rolle spielen. Welche Erwartungen haben Sie an eine Praxissoftware von morgen?
In den nächsten Jahren wird sich hier viel entwickeln, etwa durch die Integration von KI direkt in die Praxissoftware. Begrüßen würde ich die Möglichkeit, Arzt-Patienten-Gespräche auszuwerten und zusammenzufassen. Ich habe gehört, dass medatixx hier etwas entwickelt – x.scribe. Auch ein Self-Check-in-Terminal würde den Praxisalltag erleichtern. Meine Hoffnung ist, dass Insellösungen stärker zusammengeführt und Schnittstellen zu Impf-, Termin- oder Online-Fragebogensystemen möglich werden. Der medatixx-HealthHub, der die am Markt befindlichen Softwarelösungen zusammenfasst, ist ein guter Ansatz – ich bin gespannt, wie er sich entwickelt.
Sind Sie zufrieden mit dem Service?
Der Service ist hervorragend, die Betreuung durch TBS sehr gut. Die Ansprechpartner sind erreichbar und handeln aktiv. Das ist für mich ein entscheidender Faktor.
Würden Sie medatixx weiterempfehlen?
Ja, ich bin zufrieden und sehe es als eines der deutschen Top-Produkte. Den Wechsel habe ich nie bereut, denn die Software läuft stabil und ermöglicht eine zuverlässige Dokumentation. medatixx hat gute Ideen und ist ein ziemlich durchdachtes Programm – auch mein Team nimmt es als positiv wahr.
Das Interview führte Martina Noltemeier, freie Journalistin.
Werden Sie ebenfalls zur Referenzpraxis!
Sie sind bereits Anwenderin oder Anwender von medatixx und möchten wie Dr. Walther von Ihren Erfahrungen berichten? Wenden Sie sich hierfür bitte an Ihren Servicepartner. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.