Liev un Seel - Praxis für hausärztliche Versorgung Sarah Seeger

Frau Seeger, was hat Sie dazu bewogen, damals auf die Praxissoftware medatixx umzusteigen?
Ich war anfangs bei meinem Kollegen Herrn Gottfriedsen in Weiterbildung, bis ich meine Facharztprüfung abgeschlossen habe. Wir hatten geplant, anschließend als Gemeinschaftspraxis weiterzumachen. Während meiner Weiterbildungszeit bin ich regelmäßig an die Grenzen der damals genutzten Praxissoftware gestoßen: Viele Funktionen, die ich mir gewünscht hätte, waren gar nicht oder nicht praktikabel umgesetzt, wie das mehrfenstrige Arbeiten, die Suchfunktion oder die Dokumentenarchivierung. Vor dem Start der Gemeinschaftspraxis habe ich mich daher gezielt nach Alternativen umgesehen und bin über eine Internetrecherche auf die Firma medatixx aufmerksam geworden. Da es sich um ein System handelt, das nur in Verbindung mit einem Servicepartner eingesetzt werden kann, habe ich mich als Interessentin registriert. Der Kontakt kam anschließend über @l-DATA zustande. Die Zusammenarbeit war von Beginn an positiv – bis heute sind wir sehr glücklich mit dieser Entscheidung.
Wie verlief der Umstieg? Wie bewerten Sie den medatixx-Support währenddessen?
Unser erstes Kennenlerngespräch mit @l-DATA fand im Februar 2018 statt, und für mich war schnell klar, dass ich den Umstieg unbedingt umsetzen wollte. Um auch meinen Kollegen davon zu überzeugen, habe ich extra eine Präsentation angefertigt, in der ich aufgezeigt habe, wie viel Personalkosten wir durch die neue Praxissoftware medatixx einsparen könnten. Allein die tägliche Datensicherung im alten System dauerte rund 20 Minuten – das war für mich absolut indiskutabel. Mein Kollege war sehr offen, und wir haben uns noch im Februar gemeinsam für den Wechsel entschieden. Da der Start der Gemeinschaftspraxis für April geplant war, blieb nur ein sehr knappes Zeitfenster. Unser IT-Support hat in dieser Phase hervorragende Arbeit geleistet. So konnten wir tatsächlich zum 1. April 2018 mit medatixx starten.
Welche Unterschiede zur vorherigen Software haben Sie besonders positiv wahrgenommen?
Allen voran die Benutzerfreundlichkeit und die intuitive Handhabung. Wie bei der Einführung jeder neuen Software gab es auch bei uns zunächst gewisse Vorbehalte. Zu Beginn war daher ein wenig Überzeugungsarbeit nötig, und ich habe das Team auch ein Stück weit emotional begleitet, um Ängste abzubauen. Nach dem Start mit medatixx zeigte sich jedoch sehr schnell, dass die Bedienung selbsterklärend ist. Die anfängliche Skepsis wich rasch dem Gefühl: Wir kommen sehr gut damit zurecht, das funktioniert.
In welchen Bereichen hat sich Ihre Arbeit durch medatixx am meisten verbessert?
Die Verbesserungen sind im gesamten Versorgungsbereich spürbar. Der größte Gewinn ist die deutlich eingesparte Zeit. Durch den geringeren Aufwand für Dokumentation, Erfassung, Archivierung, Patientenmanagement und Terminplanung können wir mehr Patienten versorgen.
Besonders hervorheben möchte ich das mobile Arbeiten. Früher war das kein Thema, heute ist es selbstverständlich – insbesondere für Kolleginnen und Kollegen, die später ins Team gekommen sind. Papierakten wurden vollständig abgeschafft, und bei Hausbesuchen arbeiten wir ausschließlich mit Tablets oder Smartphones. Besonders schätze ich, dass ich unterwegs jederzeit auf archivierte Befunde zugreifen kann.
Sie nutzen verschiedene Add-ons wie x.webtermin, x.impfen und x.onvid. Welches nutzen Sie am liebsten und warum?
Am häufigsten nutzen wir das Add-on x.impfen – sowohl im Qualitätsmanagement als auch in der direkten Patientenversorgung. Es stellt für uns eine erhebliche Arbeitserleichterung dar und ist fest im Praxisalltag etabliert. x.webtermin und x.onvid nutzen wir derzeit noch zurückhaltender, was vor allem mit unserer aktuellen Praxisstruktur zusammenhängt. Perspektivisch möchten wir unseren Patientinnen und Patienten jedoch verstärkt die Möglichkeit zur Online-Terminbuchung anbieten. Zusätzlich arbeiten wir sehr intensiv mit x.archiv zur Dokumentenarchivierung. Für uns ist die Arbeit mit diesen Lösungen ein echter Quantensprung im Vergleich zur alten Software.
Welches Feedback haben Sie von Ihrem Team bezüglich medatixx erhalten?
Das Feedback ist durchweg positiv. Auch neue Mitarbeitende, die bereits mit anderen Praxisverwaltungssystemen gearbeitet haben, sind sehr zufrieden. Immer wieder gibt es kleine Aha-Momente, wenn neue Funktionen entdeckt werden – nach dem Motto: „Ach, das geht ja auch!“ Der Wissenszuwachs ist kontinuierlich. Besonders hilfreich ist für uns die Ablaufsteuerung. Unser Team besteht aus unterschiedlichen Persönlichkeiten mit verschiedenen Arbeitsgeschwindigkeiten und digitalen Vorkenntnissen. Umso wertvoller sind integrierte Arbeitshilfen, die sicherstellen, dass nichts verloren geht und alle Leistungen korrekt abgebildet werden.
Welche Verbesserungen oder neuen Features würden Sie sich für die Praxissoftware medatixx wünschen?
Wir warten mit großer Spannung auf die Freigabe von x.scribe, dem KI-gestützten Dokumentationsassistenten von medatixx. Gerade im Hinblick auf ein noch effizienteres Arbeiten und eine weitere Entlastung im Praxisalltag wäre diese Funktion für uns von großem Nutzen.
Wie fällt Ihr Gesamtfazit aus?
Ich bin sehr froh, dass wir uns damals für den Umstieg entschieden haben. Die Prozesse laufen mit medatixx deutlich effizienter, und die Zusammenarbeit ist professionell und kollegial – wir erhalten jederzeit verlässliche Unterstützung.
Das Interview führte Matthias Otto, freier Journalist.