Tobias Schertler, Diplom-Psychologe und approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Herr Schertler, was war der Auslöser für den Softwarewechsel?
Ich war mit der Performance des alten Anbieters nicht mehr so glücklich. Zu psyx kam ich über eine Empfehlung der IT-Firma, die unsere Praxisgemeinschaft schon viele Jahre betreut. Ich habe mich 2015 als Kinder- und Jugendpsychotherapeut selbständig gemacht, 2020 wurde die Praxisgemeinschaft „Im Fokus“ gegründet.
Ein paar Punkte, die Ihnen gut an psyx gefallen …
psyx ist eine moderne, netzwerkfähige Praxissoftware, mit der ich auch mobil arbeiten kann. Es ist ein schnelles Programm, mit dem alle im Team gut arbeiten können. Besonders wichtig ist mir, dass die Daten nicht in einer Cloud abgespeichert sind, sondern auf unserem lokalen Server liegen. Ich finde die Möglichkeiten der Digitalisierung, zum Beispiel das Einscannen von Dokumenten und das Anlegen von digitalen Akten, sehr gut. Das bedeutet weniger Bürokratie. Auch Bezugspersonen wie Ehepartner kann ich hinterlegen und verknüpfen, um direkt auf sie zuzugreifen, das gefällt mir ebenfalls gut.
Wie lief der Wechsel zu psyx?
Zuerst gab es für meine Kolleginnen und mich eine allgemeine Online-Schulung. Über die Weihnachtsferien habe ich mir viel Zeit zum Testen genommen: Ich habe Testpatienten angelegt, Protokolle erstellt und alle Funktionen einmal durchgespielt. Nach der Testphase konnten wir in einem weiteren Online-Termin unsere Fragen klären. Da ich ohnehin Computer-affin bin, hat es mir viel Spaß gemacht, mich einzuarbeiten und auch die Vorlagen für Briefe und Behandlungsprotokolle selbst zu erstellen.
Welche Routineaufgaben erledigt psyx jetzt für Sie?
Vor allem Verwaltungsaufgaben, die viel Zeit in Anspruch nehmen erledigt psyx sehr gut. Ich bin ein großer Fan von Ablaufsteuerungen. Vieles lässt sich mit einem Klick erledigen, wie Vorlagen für das Erstellen von Anträgen beispielsweise bei Schulbescheinigungen. Das spart viel Zeit. Das Versenden und Empfangen von E-Arztbriefen über KIM läuft reibungslos. Auch die Terminvereinbarung in psyx ist übersichtlich und praktikabel gelöst.
Nutzen Sie psyx auch mobil?
Ja, auch zu Hause nutze ich psyx auf dem Tablet. Praktisch ist es auch für Dokumentationen: Ich kann die Ergebnisse entweder direkt ins Tablet eintippen oder mit dem Stift arbeiten; das Programm wandelt meine Handschrift dann ganz unkompliziert in digitale Schrift um.
Haben Sie Verbesserungsvorschläge?
Die App medatixx mobile hat keine Ablaufsteuerung. Es wäre prima, wenn hier automatisch die Ziffern eingegeben würden.
Im Kalender fände ich ein Farbsystem begrüßenswert, das direkt zeigt, ob alle Ziffern gebucht sind – etwa grün für „alles erledigt“. So müsste man nicht immer in die Patientenakte schauen. Auch eine Filterfunktion in den Patientenlisten, die anzeigt welche Patienten gerade aktiv in Therapie sind und welche nicht, würde die Übersicht verbessern.
Nutzen Sie auch die psychologischen Testverfahren?
Ja, ich nutze verschiedene Tests wie den BRIEF, die Conners-Skalen oder auch das DISYPS zur Erfassung psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Ich kann sie direkt in der Praxissoftware auswählen, das ist sehr praktisch.
Wie lautet Ihr Fazit?
Ich bin sehr zufrieden mit psyx. Es ist eine, moderne, schnelle und schlanke Praxissoftware, die die digitalen Möglichkeiten gut umgesetzt hat. Vor allem gefallen mir die Möglichkeiten, Arbeitsabläufe zu automatisieren. Auch der Support ist super und ich erhalte in kurzer Zeit eine Antwort auf meine E-Mails.
Ihr Tipp für andere Praxen?
Man sollte sich genug Zeit nehmen, um sich in Ruhe mit dem Programm vertraut zu machen. Nur so kann man am Ende die vielen hilfreichen Funktionen von psyx effektiv nutzen.
Martina Noltemeier