Wie viele MFAs braucht eine Praxis? Empfehlungen nach Fachrichtung und Praxisgröße

Wie viele MFAs eine Praxis benötigt, hängt von Fachrichtung, Praxisgröße und Leistungsumfang ab. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche weiteren Faktoren die Personalplanung beeinflussen und wie Praxen ihre MFA-Ressourcen effizient einsetzen können. Jetzt informieren bei medatixx!
Wie viele MFAs braucht eine Praxis? Empfehlungen nach Fachrichtung und Praxisgröße

Die Planung des Personalbedarfs von medizinischen Fachangestellten richtet sich nach Fachrichtung, Praxisgröße und Leistungsumfang und stellt sicher, dass alle organisatorischen und rechtlichen Anforderungen abgedeckt werden. Sie berücksichtigt Faktoren wie Patientenaufkommen, Arbeitszeitmodelle und die interne Aufgabenverteilung, um Praxisabläufe effizient zu gestalten.

Auf dieser Basis können Praxen die Anzahl der MFAs objektiv festlegen, Kapazitätsengpässe vermeiden und eine gleichmäßige Arbeitsbelastung gewährleisten. Gleichzeitig bietet die Planung die Möglichkeit, die personelle Ausstattung regelmäßig an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und so langfristig die Leistungsfähigkeit der Einrichtung zu sichern.

 

Ermittlung des Personalbedarfs: Wichtige Einflussfaktoren

Bei der Planung des Personalbedarfs für medizinische Fachangestellte spielen verschiedene dynamische Faktoren eine zentrale Rolle, die regelmäßig überprüft und an die aktuelle Praxisrealität angepasst werden müssen.

Wichtige Einflussfaktoren umfassen:

  • Praxisgröße: Mit wachsender Praxisstruktur oder mehreren Standorten steigt der organisatorische Aufwand und die Komplexität der Abläufe, wodurch die Personalplanung präzise gesteuert werden muss.
  • Patientenaufkommen: Die Anzahl und Frequenz der Patienten bestimmt den Betreuungsbedarf und die Verteilung der Aufgaben im Team.
  • Behandlungsumfang: Vielfalt und Komplexität der angebotenen Leistungen führen zu unterschiedlichen Anforderungen an Präsenz, Zeitaufwand und Spezialisierung der MFAs.
  • Organisatorische Abläufe: Öffnungszeiten, Urlaubs- und Krankheitsvertretungen sowie digitale Prozesse beeinflussen direkt die notwendige MFA-Kapazität.
  • Flexibilität: Anpassungsfähigkeit der Personalbemessung sichert stabile Abläufe und konstante Betreuungsqualität, auch bei kurzfristigen Änderungen im Praxisbetrieb.

 

Wichtige Faktoren zur Bestimmung des Personalbedarfs

Fachrichtung und Praxisstruktur: Empfehlungen für die MFA-Anzahl

Die optimale Anzahl an Medizinischen Fachangestellten richtet sich primär nach der Fachrichtung und dem damit verbundenen Grad an operativem Aufwand. Dabei unterscheidet man zwischen der Anzahl der Mitarbeiter („Köpfe“) und den sogenannten Vollzeitäquivalenten (VZÄ) – also der summierten Arbeitskraft auf Basis von Vollzeitstellen.

Als realistische Orientierungswerte für eine effiziente Praxisorganisation gelten:

  • Einzelpraxis (Hausarzt/Grundversorgung): Hier hat sich ein Schlüssel von 2,0 bis 2,5 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) pro Arzt bewährt. Dies deckt Anmeldung, einfache Diagnostik (Labor, EKG) und Verwaltung ab.
  • Fachärztlich spezialisierte Praxen (z. B. Chirurgie, Orthopädie): Aufgrund der Assistenz bei Eingriffen, des Wundmanagements und der Instrumentenaufbereitung liegt der Bedarf höher, meist bei 3,0 bis 4,0 VZÄ pro Arzt.
  • Gemeinschaftspraxen und MVZ: Größere Strukturen profitieren zwar von Synergieeffekten, benötigen jedoch oft spezialisierte Rollen (z. B. Praxismanager, Abrechnungs-MFA), um die Komplexität und die erweiterten Öffnungszeiten (Schichtdienst) stabil abzudecken. Hier sollte die Planung zusätzliche Puffer für das Schnittstellenmanagement enthalten.

 

Richtwerte für die MFA-Anzahl nach Fachrichtung und Praxisgröße

Digitale Praxislösungen von medatixx für effiziente Abläufe

In Arztpraxen können komplexe Abläufe, gesetzliche Neuerungen oder steigende organisatorische Anforderungen schnell an die Grenzen interner Ressourcen führen. In solchen Fällen bietet medatixx mit seinen modularen Softwarelösungen gezielte Unterstützung: Sie erleichtern die Verwaltung von Patientendaten, Terminen, Dokumentation und Abrechnung und sorgen dafür, dass Abläufe effizient, rechtskonform und transparent gestaltet werden. So behalten Praxen den Überblick über komplexe Aufgaben, entlasten ihre Mitarbeiter und können Routineprozesse zuverlässig steuern – ohne dass die Qualität der Versorgung darunter leidet.

 

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Effiziente MFA-Personalplanung

Eine effektive Personalplanung ist entscheidend, um den Praxisbetrieb reibungslos zu gestalten und Engpässe oder Überlastungen zu vermeiden.

Zu den bewährten Maßnahmen gehören:

  • Digitale Dienst- und Schichtpläne: Übersichtliche Verteilung von Arbeitszeiten, Vertretungen, Urlauben und Fortbildungen.
  • Rollenbasierte Aufgabenverteilung: Klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten für jedes Teammitglied.
  • Standardisierte Abläufe: Optimierung wiederkehrender Aufgaben, um Effizienz zu steigern und Leerlaufzeiten zu vermeiden.
  • Regelmäßige Teamabstimmungen: Gemeinsame Überprüfung der aktuellen Personalsituation und frühzeitige Anpassung bei Bedarf.
  • Klare Kommunikationswege: Offene Ansprache von Personalbedarf oder Überlastung, um kurzfristige Engpässe zu vermeiden.

 

Effiziente MFA-Personalplanung

Fazit: Wichtige Erkenntnisse zur MFA-Personalplanung

Die Planung des Bedarfs an medizinischen Fachangestellten ist entscheidend für einen reibungslosen Praxisbetrieb. Dabei hängt die optimale Personalstärke von der Fachrichtung, der Größe und der organisatorischen Struktur der Praxis ab. Ein systematisches Vorgehen ermöglicht es, die verfügbaren Ressourcen effizient einzusetzen, Kapazitätsengpässe zu vermeiden und die Patientenversorgung zuverlässig sicherzustellen. Durch die Berücksichtigung von Praxisgröße, Patientenaufkommen und Aufgabenprofilen lässt sich eine praxisgerechte MFA-Besetzung ermitteln, die sowohl den organisatorischen Anforderungen als auch der Leistungsfähigkeit der Praxis gerecht wird.