Was ist eine privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS)? – Funktionen, Vorteile & Praxisrelevanz

Eine privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS) übernimmt die Abrechnung privater Leistungen und entlastet Praxen von komplexen Verwaltungsaufgaben. So können Ärzte sich besser auf die medizinische Versorgung konzentrieren, während die Praxisorganisation effizient und strukturiert bleibt. Jetzt mehr erfahren bei medatixx!
Privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS)

Im deutschen Gesundheitswesen spielt die privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS) eine zentrale Rolle bei der Organisation und Verwaltung von Arztpraxen, die privatärztliche Leistungen abrechnen. Sie übernimmt die komplexen Abrechnungsprozesse nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und reduziert damit den administrativen Aufwand für die Praxis. Auf diese Weise können Ärzte sich stärker auf die medizinische Versorgung konzentrieren, während die PVS die betriebswirtschaftliche und organisatorische Struktur der Praxis unterstützt und Professionalität in die Verwaltung bringt.

 

Grundprinzip und Aufgaben einer privatärztlichen Verrechnungsstelle

Die PVS übernimmt alle zentralen Schritte der Privatabrechnung, von der Erfassung und Prüfung der Behandlungsunterlagen bis zur Erstellung und dem Versand der Rechnungen sowie der Überwachung der Zahlungseingänge. Sie fungiert als Bindeglied zwischen Praxis und Patient und sorgt dafür, dass alle Formalitäten und Datenflüsse ordnungsgemäß abgewickelt werden. Durch diese Struktur entfallen administrative Aufgaben für die Praxis, wodurch eine klare Trennung zwischen ärztlicher Tätigkeit und Verwaltung entsteht und gleichzeitig die Organisation und Verlässlichkeit der Praxisabläufe gestärkt werden.

 

Identifikation: Wann ist eine PVS für die Praxis relevant?

In vielen Arztpraxen treten Situationen auf, die einen erhöhten organisatorischen Aufwand erzeugen und auf den Nutzen einer PVS hinweisen.

Typische Anzeichen sind:

  • Steigende Komplexität der Abrechnung: Unterschiedliche Leistungen, variierende Honorare oder wachsende Patientenzahlen erhöhen den Verwaltungsaufwand.
  • Zeitintensive Korrekturen: Häufige Fehlerquellen bei der Privatabrechnung oder Unsicherheiten in der Anwendung der GOÄ erfordern zusätzliche Ressourcen.
  • Erhöhter Abstimmungsaufwand: Koordination zwischen Praxispersonal und Patientenschaft wird aufwendiger.
  • Dokumentationspflichten: Lückenlose und korrekte Erfassung abrechnungsrelevanter Daten gestaltet sich zunehmend anspruchsvoll.
  • Wiederkehrende Probleme: Regelmäßige Herausforderungen bei der Honorarabrechnung oder dynamischen Terminplanung zeigen Bedarf an strukturierten Prozessen.

 

Identifikation: Wann ist eine PVS für die Praxis relevant?

Hauptfunktionen und Abläufe einer PVS in der Praxis

Die Arbeit einer privatärztlichen Verrechnungsstelle folgt klar strukturierten Abläufen, die alle Schritte der Privatabrechnung effizient koordinieren.

Kernaufgaben umfassen:

  • Erfassung abrechnungsrelevanter Patientendaten: Systematische Bereitstellung über definierte Schnittstellen.
  • Rechnungserstellung: Aufbereitung und Ausstellung gemäß den Vorgaben der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
  • Forderungsmanagement: Überwachung von Zahlungseingängen und Bearbeitung von Rückfragen oder Zahlungsauffälligkeiten.
  • Kommunikation mit Kostenträgern: Austausch mit privaten Krankenversicherungen und anderen relevanten Stellen für eine transparente und rechtssichere Abwicklung.

 

Hauptfunktionen und Abläufe einer PVS in der Praxis

Vorteile und Nutzen einer PVS für die Praxisführung

Der Einsatz einer privatärztlichen Verrechnungsstelle bietet Praxen zahlreiche Vorteile, die Effizienz und Organisation nachhaltig verbessern.

Zu ihnen zählen:

  • Entlastung des Praxisteams: Bündelung administrativer Vorgänge reduziert wiederkehrende Verwaltungsaufgaben.
  • Zeitgewinn für medizinische Kernaufgaben: Ressourcen werden nicht länger durch komplexe Abrechnungen gebunden.
  • Reduzierte Fehleranfälligkeit: Abrechnungen werden korrekt und fristgerecht erstellt, wodurch Korrekturen minimiert werden.
  • Gesteigerte Planungssicherheit: Übersichtliche Kalkulation von Ressourcen und bessere Steuerung der Praxis-Auslastung.
  • Freiraum für strategische Praxisentwicklung: Konzentration auf Behandlungsqualität, Patientenservice und Wachstumsstrategien.

 

Vorteile und Nutzen einer PVS für die Praxisführung

Praxissoftware von medatixx: Effiziente Abrechnung und Verwaltung für Praxen

Mit zunehmenden Anforderungen an Abrechnung und Dokumentation kann eine leistungsfähige Praxissoftware den Verwaltungsaufwand deutlich reduzieren. Die modularen Praxissoftwarelösungen von medatixx unterstützen Praxen bei der strukturierten Abbildung zentraler Abrechnungsprozesse.

Abgedeckt werden unter anderem Kassenabrechnung, Privatabrechnung, BG-Abrechnung, DMP-Abrechnung mit KIM-Versand, eHKS-Abrechnung sowie die HzV-Abrechnung. Dadurch lassen sich administrative Abläufe bündeln, standardisieren und zuverlässig in den Praxisalltag integrieren.

 

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Zusammenfassung: Zentrale Erkenntnisse zur Nutzung einer PVS

Die Einbindung einer privatärztlichen Verrechnungsstelle führt in vielen Praxen zu einer spürbaren Entlastung der administrativen Abläufe. Durch die Auslagerung komplexer Abrechnungsprozesse wird die Praxisorganisation strukturierter gestaltet, Zuständigkeiten klarer abgegrenzt und der interne Verwaltungsaufwand reduziert. Gleichzeitig zeigt sich, dass standardisierte Prozesse und professionelle Abrechnungsroutinen zur Stabilisierung und Transparenz der Praxisführung beitragen können.

In der täglichen Anwendung wird deutlich, dass eine PVS insbesondere dort Mehrwert schafft, wo Rechtssicherheit, Abrechnungsgenauigkeit und effiziente Ressourcensteuerung eine zentrale Rolle spielen. Die Praxis profitiert von klar geregelten Abläufen, einer besseren Übersicht über finanzielle Prozesse und einer stärkeren Fokussierung auf medizinische Leistungen.